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DJ DGAP-Adhoc: European Aeronautic Defence and Space -2-

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DJ DGAP-Adhoc: European Aeronautic Defence and Space -2-

DJ DGAP-Adhoc: European Aeronautic Defence and Space Company EADS N.V.: EADS veröffentlicht Halbjahresergebnisse 2010

European Aeronautic Defence and Space Company EADS N.V. / Halbjahresergebnis

30.07.2010 07:00

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt

durch die DGAP - ein Unternehmen der EQUITYSTORY AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Ad-hoc-Mitteilung, 30. Juli 2010

EADS veröffentlicht Halbjahresergebnisse 2010

- Auftragseingang von EUR 30,8 Mrd. zeigt Erholung des Marktes für

Zivilflugzeuge

- Airbus erhöht Produktionsrate auf 40 'Single Aisle'-Flugzeuge pro Monat

- Stabiler Umsatz von EUR 20,3 Mrd.

- EBIT* vor Einmaleffekten: EUR 0,6 Mrd.

- EBIT*: EUR 406 Mio.

- Konzernergebnis: EUR 185 Mio.

- Nettoliquidität in Höhe von EUR 8,9 Mrd. bleibt wichtiger Aktivposten

Während sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld von EADS (Börsenkürzel: EAD)

weiter verbessert, zeigt sich vor allem das institutionelle Geschäft noch

immer herausfordernd. EADS erzielte einen Umsatz in Höhe von EUR 20,3 Mrd.

Das EBIT* vor Einmaleffekten von EUR 0,6 Mrd. profitierte von den guten

Ergebnissen in den Airbus-Serienprogrammen und weiteren

Geschäftsaktivitäten. Unter Berücksichtigung außergewöhnlicher

Wechselkurseffekte lag das Konzern-EBIT* bei EUR 406 Mio. Der

Auftragseingang in Höhe von EUR 30,8 Mrd. spiegelt den Aufschwung im

zivilen Luftfahrtgeschäft wider. Der Auftragsbestand des Konzerns in Höhe

von EUR 454 Mrd. stellt eine solide Basis für künftige Auslieferungen dar.

Die Nettoliquidität bleibt mit EUR 8,9 Mrd. ein wichtiger Aktivposten von

EADS.

'Die Auftragseingänge auf den Luftfahrtmessen in Berlin und Farnborough

zeigen die Erholung des zivilen Flugzeugmarkts. Besonders freut mich

hierbei die Rückkehr der Flugzeug-Leasinggesellschaften. Für das

institutionelle Geschäft hingegen ist der Ausblick schwieriger, da die

öffentlichen Haushalte in unseren Heimatmärkten einer gründlichen Prüfung

unterzogen werden', erklärte Louis Gallois, CEO von EADS. 'Unsere

Hauptaufgaben bleiben ganz klar, die Effizienz bei der A380-Produktion zu

erhöhen, die A350-Entwicklung voranzutreiben und mit den Kundennationen die

Anpassung des A400M-Vertrags abzuschließen. Außerdem möchte ich hinzufügen,

dass wir im Tankflugzeug-Programm der US-Luftwaffe unser Angebot abgegeben

haben und jetzt hart dafür kämpfen werden, den Wettbewerb erneut zu

gewinnen.'

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres blieb der Umsatz von EADS stabil

bei EUR 20,3 Mrd. (H1 2009: EUR 20,2 Mrd.). Die Auslieferungen bei Airbus

Commercial (250 Einheiten) und Eurocopter (249 Einheiten) blieben in etwa

auf gleich hohem Niveau wie im Vorjahr. Beim A400M-Programm hat EADS die

Gewinnrealisierungsmethode nach dem Fertigstellungsgrad wieder aufgenommen.

Basierend auf der Erreichung interner Meilensteine verbuchte das Programm

Umsätze in Höhe von rund EUR 300 Mio. im zweiten Quartal 2010. Die

Kundennationen und EADS arbeiten weiter daran, den A400M-Vertrag

anzupassen. In der Zwischenzeit schreitet das Flugerprobungs-programm der

A400M besser voran als erwartet. Die Entwicklung des 'Flight Management

Systems' befindet sich jedoch in einer kritischen Phase und ist

herausfordernder als erwartet. Maßnahmen zur Verringerung der Risiken

wurden eingeleitet. Die vom Management im März 2010 getroffenen Annahmen

zur Berechnung der A400M-Rückstellung sind weiter gültig. Eine Änderung

dieser Annahmen könnte sich - wie bereits veröffentlicht - erheblich auf

künftige Ergebnisse auswirken.

Das EBIT* vor Einmaleffekten (bereinigtes EBIT*) - die Kennzahl zur

Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung einmaliger

Effekte aus Rückstellungsveränderungen oder Währungsschwankungen - betrug

EUR 0,6 Mrd. (H1 2009: EUR 1,3 Mrd.) für EADS und rund EUR 0,3 Mrd. für

Airbus. Es profitierte von den guten Ergebnissen in den

Airbus-Serienprogrammen und weiteren Geschäftsaktivitäten, wurde aber

erwartungsgemäß durch das A380-Programm weiterhin beeinträchtigt. Im

Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 belasteten zudem verschlechterte

Hedging-Kurse sowie höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung das

EBIT* vor Einmaleffekten.

Das berichtete EBIT* von EADS in Höhe von EUR 406 Mio. (H1 2009:

EUR 888 Mio.) wurde zusätzlich vermindert - hauptsächlich durch

außerordentliche negative Wechselkurseffekte. In Übereinstimmung mit den

IFRS-Regeln hat der Konzern seine Strategie des natürlichen Hedging

verfeinert; dies betrifft das berichtete EBIT* und das Übrige

Finanzergebnis, aber nicht das EBIT* vor Einmaleffekten sowie das

Konzernergebnis. Die Wechselkurseffekte belasteten das berichtete EBIT* mit

ungefähr EUR 550 Mio. im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009.

Das Konzernergebnis betrug EUR 185 Mio. (H1 2009: EUR 378 Mio.), was einem

Gewinn je Aktie von EUR 0,23 (Gewinn je Aktie H1 2009: EUR 0,47)

entspricht. Das Zinsergebnis spiegelt den Rückgang der Zinssätze auf den

Finanzmärkten wider. Das Übrige Finanzergebnis verbesserte sich deutlich um

etwa EUR 270 Mio. im Jahresvergleich, wozu die positive Neubewertung der

EADS-Cash-Bestände an US-Dollar und britischen Pfund beitrug.

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung & Entwicklung (F&E) stiegen

auf EUR 1,301 Mrd. (H1 2009: EUR 1,172 Mrd.). Maßgeblich für diesen Anstieg

waren der Hochlauf der Airbus-Aktivitäten bei der A350 XWB sowie höhere

Produktinvestitionen in den Divisionen Verteidigung und Sicherheit sowie

bei Eurocopter.

Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen in Höhe von EUR -470 Mio.

(H1 2009: EUR -948 Mio.) spiegelt die abgebremste Verschlechterung des

Netto-Umlaufvermögens wider, aber auch das niedrigere EBIT* vor

Einmaleffekten. Die Änderung im Netto-Umlaufvermögen belief sich auf EUR

-815 Mio. (H1 2009:

EUR -1,898 Mrd.). Wie erwartet, beruht die Veränderung im

Netto-Umlaufvermögen auf dem Vorratsaufbau. Dieser fand hauptsächlich bei

Airbus statt, wenn auch auf einem erheblich niedrigeren Niveau als im

ersten Halbjahr 2009: In diesem Zeitraum war die A380-Produktion

hochgefahren worden, während das Auslieferungsniveau niedrig war; darüber

hinaus hatte sowohl bei 'Single Aisle'- als auch bei Langstreckenflugzeugen

ein Ungleichgewicht zwischen Produktions- und Auslieferungsraten bestanden.

Aufgrund der zunehmenden Aufträge für Verkehrsflugzeuge gehen im

Zivilgeschäft von Airbus mehr Kundenanzahlungen ein als im vergangenen

Jahr. Einige verspätete Zahlungen im Verteidigungs- und Behördengeschäft

wurden durch Zahlungseingänge von Regierungen zur Unterstützung von

Entwicklungsprogrammen ausgeglichen. Der Finanzierungsbedarf der Kunden

belief sich im ersten Halbjahr auf rund

EUR 270 Mio. Der Free CASH Flow nach Kundenfinanzierungen betrug EUR -737

Mio. (H1 2009: EUR -1,169 Mrd.).

Die Nettoliquidität in Höhe von EUR 8,9 Mrd. (Jahresende 2009: EUR 9,8

Mrd.) bildet weiterhin ein solides Fundament für die operativen

Anforderungen und das künftige Wachstum von EADS. Sie spiegelt den

Verbrauch an Free CASH Flow im ersten Halbjahr sowie einen Beitrag von EUR

300 Mio. für Pensionsfonds wider.

Aufgrund höherer Bestellungen von Verkehrsflugzeugen lag der

EADS-Auftragseingang mit EUR 30,8 Mrd. deutlich über dem Vorjahresniveau

(H1 2009:

EUR 17,2 Mrd.). Dieser umfasst nicht die Aufträge, die auf der

Luftfahrtmesse in Farnborough eingegangen sind. Ende Juni 2010 verzeichnete

EADS einen Auftragsbestand von EUR 454,5 Mrd. (Jahresende 2009: EUR 389,1

Mrd.), der Steigerungen bei Airbus und Astrium widerspiegelt. Der

Airbus-Auftragsbestand profitierte dank eines seit Jahresende 2009 deutlich

stärkeren US-Dollar-Schlusskurses von einem wechselkursinduzierten

Neubewertungseffekt in Höhe von EUR 56 Mrd. Der Auftragsbestand im

Verteidigungsgeschäft belief sich auf

EUR 56,6 Mrd. (Jahresende 2009: EUR 57,3 Mrd.).

Wenn sich die Erstarkung des Dollars als nachhaltig erweist, wird sie die

Profitabilität ab dem Jahr 2012 verbessern. Kurzfristig ist das

Nettowährungsrisiko von EADS nahezu vollständig abgesichert. Ende Juni 2010

lag der Marktwert ('mark-to-market') des Hedging-Portfolios von EADS zum

Stichtagskurs bei negativen EUR 4,2 Mrd. netto vor Steuern. Dies belastet

das Eigenkapital. Dieser negative Effekt wird zurückgehen, wenn die

derzeitigen Hedges auslaufen beziehungsweise wenn der Dollarkurs weiter

schwächer wird. Im zweiten Quartal 2010 investierte EADS in

Wechselkursoptionen und Termingeschäfte. Optionen beanspruchen die

Hedging-Kapazitäten weniger und erlauben es, von Kursverbesserungen zu

profitieren.

Sollte der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich zulegen, könnten die Größe

des Hedging-Portfolios und die Volatilität der Finanzmärkte die

Verfügbarkeit langfristiger Hedging-Kapazitäten auf der Basis von

Termingeschäften mit bestimmten Banken einschränken und das Eigenkapital

weiter belasten.

Ende Juni 2010 beschäftigte EADS 120.038 Mitarbeiter (Jahresende 2009:

119.506).

Ausblick

Der Ausblick für EADS basiert auf einem angenommenen Wechselkurs von

EUR 1 = US$ 1,35 als Dezember-Schlusskurs sowie als Durchschnittskurs für

das zweite Halbjahr.

EADS erhöht seine Prognose für Aufträge, Umsatz, Rentabilität und Free CASH

Flow.

Dank der jüngsten geschäftlichen Erfolge auf der Luftfahrtmesse in

Farnborough sowie der Anzahl laufender Kampagnen hat Airbus das Jahresziel

für Brutto-Aufträge auf über 400 Flugzeuge erhöht. Die Produktionsraten in

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

July 30, 2010 01:01 ET (05:01 GMT)

der 'Single-Aisle'-Fertigung werden zum Jahresende auf 36 Maschinen pro

Monat erhöht. Im dritten Quartal 2011 steigen sie auf 38 Flugzeuge, ab dem

ersten Quartal 2012 auf 40 Maschinen pro Monat.

Am zivilen Helikoptermarkt und den damit verbundenen Auftragseingängen ist

im zweiten Halbjahr 2010 hingegen nur mit geringer Dynamik zu rechnen. Für

2010 werden gegenwärtig keine wesentlichen Auswirkungen aus dem Druck auf

die institutionellen und Verteidigungsbudgets erwartet.

Die Zahl der Airbus-Auslieferungen dürfte sich für das Gesamtjahr 2010 auf

rund 500 Maschinen belaufen. Die Auslieferungen bei Eurocopter werden

leicht unter dem Vorjahresniveau liegen.

Basierend auf diesen Annahmen zu Wechselkursen und Auslieferungen erwartet

EADS eine Umsatzsteigerung auf über EUR 44 Mrd.

Dank der höheren Zahl erwarteter Auslieferungen sowie einem Anstieg der

operativen Ertragskraft dürfte EADS im Jahr 2010 ein EBIT* vor

Einmaleffekten von rund EUR 1,2 Mrd. erzielen. Bei Airbus wird das EBIT*

vor Einmaleffekten im zweiten Halbjahr niedriger ausfallen als in den

ersten sechs Monaten. Im Vergleich zum ersten Halbjahr werden die positiven

Auswirkungen höherer Auslieferungen und besserer Flugzeugpreise durch

zunehmende Forschung und Entwicklung sowie schlechtere Hedging-Kurse mehr

als ausgeglichen.

Die künftige EBIT*-Entwicklung wird davon abhängen, wie der Konzern die

Programme A400M, A380 und A350 XWB gemäß den Verpflichtungen gegenüber

seinen Kunden managen kann. Bei einem Wechselkurs von

EUR 1 = US$ 1,35 erwartet EADS für das Gesamtjahr 2010 weiterhin ein EBIT*

von rund EUR 1 Mrd. trotz der negativen außergewöhnlichen

Wechselkurseffekte im ersten Halbjahr.

EADS hebt ebenfalls seine Free Cash Flow-Prognose an. Ausgehend von

nachhaltigen Zahlungsmitteleingängen zum Jahresende aus dem Behörden- und

Regierungsgeschäft sowie vorbehaltlich von Vorauszahlungen im

A400M-Programm dürfte der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen neutral

ausfallen. Der Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen sollte aufgrund des

Zahlungsmittelabflusses aus Kundenfinanzierungen in Höhe von rund EUR 600

Mio. negativ sein.

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und

außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche

Leistung. Der Terminus 'außerordentliche Posten' bezieht sich auf

Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen

Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss,

der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen

aufgrund von Werthaltigkeitstests.

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im

Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem

Umsatz von

EUR 42,8 Mrd. im Jahr 2009 und über 119.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören

Airbus, Eurocopter, EADS Astrium und EADS Defence & Security.

Kontakte:

Alexander Reinhardt +49 89 607 34066

Martin Agüera +49 89 607 34735

Charles-Etienne Lebatard +33 1 42 24 24 25

Philipp Lehmann +49 89 607 34287

30.07.2010 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP.

Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch

Unternehmen: European Aeronautic Defence and Space Company EADS N.V.

P.O. Box 32008

2303 DA Leiden

Niederlande

Telefon: 00 800 00 02 2002

Fax: +49 (0)89 607 - 26481

E-Mail: ir@eads.net

Internet: www.eads.com

ISIN: NL0000235190

WKN: 938914

Indizes: MDAX

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr

in Berlin, Düsseldorf, Hannover, München, Hamburg, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

(END) Dow Jones Newswires

Quelle: DJ-Newswire


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