Apple: Abgedreht da, wo es weh tut

aus Anlegerverlag, 06.12.2018 2018-12-06T00:01:48+00:00

Es ist die Befürchtung, dass die „Cash Cow“ iPhone in Zukunft weit weniger gut laufen könnte als in den vergangenen Jahren, die die Basis für den Druck auf die Apple-Aktie (ISIN: US0378331005) darstellt. Das, was Apple-Zulieferer zuletzt meldeten, macht unruhig: Es werden weniger Teile benötigt als im Vorfeld angepeilt. Aber was zudem unruhig macht, ist Donald Trumps Handelskrieg. Denn sehr vieles in den Apple-Produkten wird von ausländischen, großenteils asiatischen Zulieferbetrieben gestellt. Wenn da die Einfuhrzölle steigen, drückt das auf die bislang noch grandios hohe Gewinnmarge von Apple. Denn die Preise bei wankenden Marktanteilen erneut anzuheben dürfte nicht drin sein, das würde die Problematik nur verschärfen. Aber das alleine ist nicht das Problem, auch und gerade die Charttechnik ist eines, denn:

 

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So, wie sich die Aktie gerade präsentiert, lockt das die Bären an wie Honig. Ungünstiger hätten die vergangenen Tage nun wirklich nicht ablaufen können. Sie sehen im Chart, dass Mitte November eine Kurslücke nach unten entstanden war (schwarz markiert). Die Trader-Regel lautet: Wenn die Kurslücke geschlossen wurde, kann sich der Trend fortsetzen. Was hier heißt: der Abwärtstrend. Und genau das passierte.

Am Montag wurde diese Kurslücke präzise geschlossen. Aber mit einem „Hanging Man“, einen Doji mit langem unteren Docht, der als markantes Warnsignal gilt. Und der steht jetzt auch noch isoliert im Chart, weil der Dienstag dann wiederum mit einer Abwärts-Kurslücke begann. Damit haben wir hier einen „Hanging Man“, der zugleich ein „Island Reversal“, eine Inselumkehr, darstellt. Und der gestrige Abwärtsimpuls drückte Apple auch noch durch die gerade zurückeroberte, jetzt wieder als Widerstand fungierende Zone 180/183,50 US-Dollar. Heute ruht der Handel in den USA wegen der Trauerfeiern um George Bush sen., aber wenn es am Donnerstag weitergeht, starten die Bären mit Rückenwind. Sollte das letzte Zwischentief mit Closings unter 170 US-Dollar unterboten werden, wäre nach unten erst einmal nichts unmöglich!

 

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