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Bijou Brigitte Aktie: Filialabbau als neue Strategie?

by Wolfi

Bijou Brigitte wächst weiter – aber die Expansion bremst sich ein. Der Hamburger Modeschmuckkonzern meldet für 2025 ein kleines Umsatzplus von 1,1 Prozent. Das Filialnetz schrumpft leicht. Spannend wird’s im März, wenn die Details kommen.

Die Bijou-Brigitte-Aktie bewegt sich seit Jahren in engen Bahnen. Da muss man schon genau hinschaun, um die kleinen Verschiebungen zu erkennen. Am 9. Januar hat der Konzern seine vorläufigen Zahlen für 2025 vorgelegt. Ein Plus von 1,1 Prozent auf 337,6 Millionen Euro Umsatz mag bescheiden klingen, ist aber solide in diesen Zeiten. Die Prognose mit 330 bis 350 Millionen Euro haben sie jedenfalls eingehalten.

Interessant: Die Zahl der Filialen ist leicht zurückgegangen. Von 913 auf 904 weltweit. Kein Drama, eher eine strategische Entscheidung. Ein Franchisenehmer hat offenbar seine Standorte konsolidiert. Liegt vielleicht am Onlinehandel oder einfach an den Mieten. In Hamburg sagen wir dazu: Wer nicht wächst, stirbt halt langsamer.

Filialnetz im Wandel

Die Bijou-Strategen setzen wohl auf Qualität statt Quantität. Weniger kann manchmal mehr sein. Vor allem wenn einzelne Läden nicht mehr rentabel arbeiten. Der Fokus liegt jetzt wahrscheinlich auf den profitablen Standorten. Ob das reicht? Im März erfahren wir mehr. Dann kommen die finalen Zahlen und der Dividendenvorschlag. Da schauen die Anleger ganz genau hin.

Evelyn Elsholz von der IR-Abteilung steht für Rückfragen bereit. Unter der Nummer 040 / 606 09 – 3250 gibt’s weitere Infos. Die Dame kennt sich aus, das merkt man gleich am Telefon.

Zahlen allein machen noch keine Musik

Der Umsatzanstieg von gut einem Prozent klingt nach nicht viel. Aber in einer Welt, wo viele Einzelhändler kämpfen müssen, ist das schon was wert. Der Markt für Modeschmuck bleibt hart umkämpft. Große Sprünge sind da kaum noch drin. Die Bijou-Leute wissen das natürlich. Deshalb gehen sie behutsam vorwärts.

Die Aktie mit der ISIN DE0005229504 und WKN 522950 notiert an mehreren deutschen Börsenplätzen. Frankfurt ist dabei der wichtigste Handelsplatz im General Standard. Auch Tradegate spielt eine Rolle für die liquide Notierung.

Jetzt heißt es abwarten bis März. Dann werden die Karten neu gemischt. Bis dahin bleibt’s spannend bei Bijou Brigitte. Die nächsten Wochen zeigen, ob die Strategie aufgeht. Oder ob der Konzern noch nachjustieren muss. Wir bleiben dran!

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