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Energiekontor Aktie: Repowering als Schlüssel zum Erfolg?

by Wolfi

Energiekontor legt im Dezember nochmal einen Zahn zu – und das kurz vor Jahresende. Am 29. Dezember 2025 bestätigt der Wind- und Solarparkentwickler seine Prognose fürs Gesamtjahr. Die Pipeline ist prall gefüllt, die Zukunftsaussichten rosig.

Wer denkt, dass Unternehmen im Dezember nur noch auf Weihnachten und die Feiertage schauen, kennt Energiekontor schlecht. Das Bremer Unternehmen hat es mal wieder vorgemacht: Kurz vor Toresschluss des Jahres wird noch einmal richtig Gas gegeben. Der Financial Close für den Windpark Alpen-Bönninghardt mit knapp elf Megawatt Leistung ist da nur ein Beispiel von vielen. Was hier passiert, ist mehr als nur eine schnelle Aktion am Jahresende – es zeigt, wie gut organisiert dieses Team arbeitet.

14 Projekte im Visier

Insgesamt konnte Energiekontor in diesem Jahr 14 Wind- und Solarprojekte mit über 350 Megawatt Leistung abschließen. Das klingt erstmal nach einer Zahl aus dem Hut gezogen, aber wer sich mit der Materie beschäftigt, weiß: Das ist verdammt viel. Und nicht nur das – aktuell stehen noch 21 weitere Projekte mit insgesamt 640 Megawatt in Bau oder Vorbereitung. Das sind historische Werte für das Unternehmen. Man merkt einfach, dass sie wissen, was sie tun.

Doch so beeindruckend diese Zahlen auch sind, sie spiegeln sich noch nicht vollständig in den Geschäftszahlen wider. Warum? Weil viele dieser Anlagen erst 2026 oder sogar erst 2027 ans Netz gehen werden. Ein bisschen Geduld muss man also schon haben. Aber wenn man sich die Ergebnisprognose für 2025 anschaut – zwischen 30 und 40 Millionen Euro EBT – dann sieht man, dass die Strategie aufgeht. Das ist kein Zufall, sondern harte Arbeit.

Ausbau des Eigenbestands

Energiekontor hat zudem einen älteren Windpark mit 14 Megawatt verkauft. Klar, warum auch nicht? Der Park lief ja schon aus der EEG-Förderung raus. Dafür steht aber schon der repowerte Windpark Oederquart mit 17 Megawatt in den Startlöchern. Der soll im ersten Quartal 2026 ans Netz gehen. So funktioniert das eben bei denen – immer im Fluss, immer in Bewegung. Und das Beste: Sie wollen ihr Eigenportfolio auf rund 650 Megawatt ausbauen. Da kann einem schon mal schwindelig werden.

Ein weiterer Meilenstein: Noch vor Jahresende wurden Verträge zur schlüsselfertigen Übergabe zweier deutscher Windparks mit über 90 Megawatt unterzeichnet. Das ist Rekord! Insgesamt wurden sieben Projekte mit 209 Megawatt veräußert – fast viermal so viel wie im Vorjahr. Das spricht Bände. Diese Deals bilden eine solide Basis für die kommenden Jahre. Und wenn man bedenkt, dass auch britische Projekte noch im Vertriebspipeline sind, wird klar: Hier steht jemand mit beiden Beinen fest im Geschäft.

Vorstand Peter Szabo bringt es auf den Punkt: „Noch nie war unser Projektportfolio so umfangreich und weit fortgeschritten.“ Das klingt nicht nach leerem Gerede, sondern nach einem Unternehmen, das weiß, wo es langgeht. Und das trotz aller Herausforderungen, die der Markt so bietet.

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