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Nordex Aktie: 224 MW Deal mit UKA

by Wolfi

Nordex baut Marktstellung aus: 224 MW Aufträge von UKA gesichert. Hamburg, den 6. Januar 2026 – die Windbranche zeigt sich weiterhin robust.

Die Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554, WKN: A0D655) hat mal wieder zugeschlagen. 33 Anlagen vom Typ N175/6.X gehen an den Entwickler UKA. Die Aufträge kommen genau zum richtigen Zeitpunkt. Der Markt ist rau geworden, aber der alteingesessene Hersteller spielt seine Stärken geschickt aus.

Interessant dabei: Alle Projekte werden auf Hybridtürmen mit stolzen 179 Metern Nabenhöhe installiert. Das zeigt – die großen Maschinen sind gefragt. Und wer hätte das gedacht? Die alten Hasen bei Nordex wissen eben genau, was die Branche braucht. Verstreut über neun verschiedene Standorte in Deutschland wird gebaut, angefangen in Brandenburg bis runter nach NRW.

Partnerschaft als Erfolgsmodell

Gernot Gauglitz von UKA spricht Klartext. „In einem schwieriger gewordenen Marktumfeld“ sei man froh, mit Nordex einen zuverlässigen Partner zu haben. Da steckt viel Wahres drin. Die Zeiten, wo jeder zweite Windpark genehmigt wurde, sind vorbei. Heute muss alles passen – Technik, Wirtschaftlichkeit, Genehmigungen. Da helfen langjährige Partnerschaften wie zwischen Nordex und UKA enorm weiter.

Karsten Brüggemann, Vice President Region Central bei Nordex, strahlt förmlich durch die Pressemitteilung hindurch. Kein Wunder – wenn ein Kunde wie UKA weitere 224 MW ordert, dann stimmt einfach alles. Besonders bemerkenswert: Der Rahmenvertrag zwischen beiden scheint wirklich Früchte zu tragen. So eine Zusammenarbeit ist Gold wert in unsicheren Zeiten.

Zahlen die überzeugen

Wer jetzt denkt, das sei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, der irrt. Insgesamt hat Nordex bisher rund 57 GW Windenergieleistung installiert. Weltweit! Und das bei einem Konzernumsatz von 7,3 Mrd. EUR im vergangenen Jahr. Die über 10.400 Mitarbeiter können stolz sein. Mit Werken in Deutschland, Spanien, Brasilien, Indien, USA und Mexiko ist man bestens aufgestellt.

Die Strategie geht auf. Turbinen der Klassen 4 bis 7 MW+ sind genau richtig für Märkte mit begrenztem Platz. Gerade in Deutschland ein entscheidender Vorteil. Man merkt’s – hier arbeiten Profis, die ihr Handwerk verstehen. Die Order von UKA ist da nur ein weiterer Baustein im großen Puzzle.

Ausblick bis 2027

Bis zur eigentlichen Installation wird es noch etwas dauern. Projekt- und standortabhängig startet die Errichtung erst ab 2027. Aber das ist normal in der Branche. Planungszeiten von zwei Jahren sind keine Seltenheit mehr. Die Frage ist nur – wie entwickelt sich der Markt bis dahin weiter? Fest steht: Mit solchen Aufträgen im Rücken kann Nordex gelassen in die Zukunft blicken.

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