
Inhaltsverzeichnis
SAF-HOLLAND SE: Solide Profitabilität trotz Umsatzrückgang
Umsatzeinbruch im Erstausrüstungsgeschäft
Regionale Ergebnisse und Investitionen
SAF-HOLLAND SE: Solide Profitabilität trotz Umsatzrückgang
Die SAF-HOLLAND SE hat vorläufige, noch ungeprüfte Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Trotz eines Umsatzrückgangs von rund 8 % konnte das Unternehmen eine solide Profitabilität aufrechterhalten.
Konzernumsatz beläuft sich auf rund 1.734 Mio. Euro
Der Konzernumsatz der SAF-HOLLAND SE belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf rund 1.734 Mio. Euro, was einem Rückgang von rund 8 % gegenüber dem Vorjahr (1.876,7 Mio. Euro) entspricht. Die Hauptursache war die deutlich reduzierte Nachfrage im Erstausrüstungsgeschäft, insbesondere in den Regionen Amerika und APAC. Organisch verringerte sich der Konzernumsatz um rund 7 %, zusätzlich belasteten negative Währungseffekte die Umsatzentwicklung um nahezu 2 %.
Umsatzeinbruch im Erstausrüstungsgeschäft
Im Erstausrüstungsgeschäft sank der Umsatzanteil auf rund 60 % des Konzernumsatzes. Das Segment Erstausrüstung Trailer erzielte Umsatzerlöse von rund 834 Mio. Euro (Vorjahr: 915,6 Mio. Euro), während das Segment Erstausrüstung Trucks Umsätze von rund 211 Mio. Euro (Vorjahr 249,2 Mio. Euro) verzeichnete. Dagegen stieg der Umsatzanteil im Ersatzteilgeschäft auf ca. 40 %, was einem Umsatz von rund 689 Mio. Euro entspricht (Vorjahr 37,9 % bzw. 711,9 Mio. Euro).
Regionale Ergebnisse und Investitionen
Regional betrachtet blieb die Region EMEA die umsatzstärkste mit einem Anteil von rund 51 % und einem Umsatz von rund 884 Mio. Euro. Die bereinigte EBIT-Marge betrug 8,2 %. Die Region Amerika verzeichnete einen Umsatzrückgang von ca. 13 %, jedoch eine robuste EBIT-Marge von 10,8 %. In der Region APAC sank der Umsatz um rund 18 %, die EBIT-Marge lag bei 10,8 %.
Vor dem Hintergrund des niedrigeren Umsatzniveaus passte SAF-HOLLAND die Investitionstätigkeit an. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf rund 52 Mio. Euro, was einer Investitionsquote von rund 3,0 % entspricht. Die Investitionen konzentrierten sich auf Maßnahmen zur Steigerung der Produktionseffizienz, Integration und Vorbereitungen für neue Produktionsstandorte.