
Die Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554, WKN: A0D655) hat mal wieder zugeschlagen – und das kräftig. 126 Megawatt Windkraftpower für den deutschen Markt, bestellt von wpd. Klingt nach ner soliden Hausnummer, ist aber mehr. Ein Statement quasi. Gerade in Zeiten, wo die Branche so manchen Gegenwind spürt.
Am 7. Oktober kam die Meldung raus – passend zum Herbstanfang. 21 Turbinen verschiedener Bauarten sollen’s werden. Die N163/6.X, ne richtig fette Maschine, dabei. Und auch die bewährte N149/5.X. Interessant: Die Aufträge kommen nicht aus einer Ecke, sondern verteilen sich über sechs Projekte in fünf Bundesländern. Von Schleswig-Holstein bis Sachsen-Anhalt. Da kann man fast hören, wie die Planer bei Nordex sich freuen. Installation ab 2026. Premium-Service inklusive – gleich 15 Jahre lang. Das zeigt Vertrauen!
Windbranche im Wandel
Karsten Brüggemann, Vice President Region Central bei Nordex, spricht von „jahrelanger erfolgreicher Zusammenarbeit“. Nicht ohne Grund. wpd ist ein echter Player mit weltweit über 3.500 MW im Eigenbestand. Und die beiden sind wie ein altes Ehepaar – nur dass sie stattdessen Windräder bauen. In 33 Ländern operiert wpd bereits. Der neue Deal? Eine Bestätigung, dass made in Germany immer noch zieht.
Aber schauen wir genauer hin. Die Auftragslage zeigt: Die Energiewende kommt nicht zum Stillstand, auch wenn’s manchmal so scheint. Nordex hat allein im letzten Jahrzehnt 57 Gigawatt installiert. Weltweit. Mit Werken in Brasilien, Indien, Spanien – das ist schon beachtlich. Und das bei einem Konzernumsatz von rund 7,3 Milliarden Euro 2024. Die 10.400 Mitarbeiter weltweit wissen, wovon ich rede.
Technologie mit Zukunft
Das Produktprogramm der Nordex Group konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der Klassen 4 bis 6 MW+. Genau das richtige für Länder mit begrenzten Flächen. Oder solche, wo das Stromnetz noch am Wachsen ist. Die N163/6.X zum Beispiel – da steckt Innovation drin. Und jetzt diese Order. Das gibt Rückenwind… äh, Entschuldigung, musste sein.
Felix Losada steht für Pressefragen bereit. Für Investoren meldet sich Anja Siehler. Die Kontaktdaten stehen im Originaltext. Alles klar, wie beim Handwerkervertrag eben. Nur größer. Viel größer.